Fokussiert und wertschätzend zusammenarbeiten in Unterricht, Teams und Gremien

Gelingende Kooperation ist die Verknüpfung aus Haltung und Methode.

Kooperation gelingt nicht von selbst, schon gar nicht mit Personen aus anderen Kontexten. Kooperation entsteht, wo Menschen sich mit ihrer Haltung, ihrer Aufmerksamkeit und passenden Methoden aufeinander beziehen.

Bei wachsenden Ansprüchen an den Umgang mit Diversität und Differenz in unseren Zusammenarbeitsformen schafft dieser Kurs methodische Grundlagen zur Gestaltung von Kooperation und Verständigung.

Ausgehend von den Grundgedanken der Themenzentrierten Interaktion (TZI) erkunden wir, was gelingende Kooperation fördert: geklärte eigene Interessen, eine klare innere Haltung, ein achtsamer Blick auf das Miteinander, realistische und realisierbare Ziele und Methoden, die Beteiligung, Verantwortung und gemeinsame Orientierung stärken. Wo alles zusammenkommt, kann Kooperation tragfähig werden — und sogar Lust machen.

Die Methode ist für die Gestaltung der Zusammenarbeit im Unterricht ebenso gut einsetzbar wie für die Zusammenarbeit in Teams, übergreifenden Gremien oder Arbeitsgruppen.

Der Kurs verbindet persönliche Reflexion, erfahrungsorientiertes Lernen und die Arbeit an konkreten Situationen. Gemeinsam betrachten wir Dynamiken in Gruppen und Teams, Rollen, Erwartungen, Spannungen und Ressourcen. Dabei werden Möglichkeiten erprobt, wie Kooperation bewusster initiiert, begleitet und gestaltet werden kann.

Dialoge gestalten und schwierige Gespräche meistern

Du hast das Konzept der «Gewaltfreien Kommunikation» kennen gelernt und möchtest nun das Gelernte auffrischen, vertiefen und erweitern? Möchtest du Gespräche nicht nur sorgfältig vorbereiten, sondern auch während Gesprächen bewusst zwischen deiner Perspektive, der Perspektive der anderen und der Sachebene wechseln können? Und möchtest du dir in emotionalen Situationen die notwendige Zeit nehmen, um ruhig und reflektiert reagieren zu können?

Dann ist dieser Kurs genau für dich: Es ist die Fortsetzung des Kurses «Ehrlich und wertschätzend Feedback geben». Voraussetzung ist deshalb entweder dieser oder ein früherer Kursbesuch im Umfang von zwei (oder mehr) Tagen zum Konzept der «Gewaltfreien Kommunikation» (bei David Rossi oder jemand anderem).

Ehrlich und wertschätzend Feedback geben

Ihnen ist es wichtig, anderen Menschen ehrlich und direkt zu sagen, wenn Sie etwas stört oder wenn Sie Bedenken haben? Möchten Sie mit Ihrem Feedback dazu beitragen, dass sich Situationen verbessern? Vielleicht machen Sie immer wieder die Erfahrung, dass andere mit Abwehr, Rechtfertigungen oder Rückzug reagieren. Und vielleicht fragen Sie sich: Wenn Menschen grundsätzlich ehrliches und direktes Feedback schätzen, wieso funktioniert das im Alltag häufig nicht?

In diesem Kurs erfahren Sie, welche Stolpersteine und Fallen gute Feedbacks verhindern. Sie lernen, worauf Sie den Fokus im Gespräch legen können, damit Ihr Feedback zielführend und verbindend sein kann. Sie lernen das Konzept der «Gewaltfreien Kommunikation» kennen und Sie erfahren, wie Sie dieses für sich anwenden können.

Repetition und Training: Feedback geben mit gewaltfreier Kommunikation

Sie haben in einem früheren Kurs im Umfang von mindestens einem Tag (bei David Rossi oder jemand anderem) das Konzept der «Gewaltfreien Kommunikation» kennengelernt und als hilfreich erlebt. Nun möchten Sie die Grundlagen auffrischen und die Umsetzung anhand von konkreten Beispielen aus dem Alltag üben.

Ehrlich und wertschätzend Feedback geben

Ihnen ist es wichtig, anderen Menschen ehrlich und direkt zu sagen, wenn Sie etwas stört oder wenn Sie Bedenken haben? Möchten Sie mit Ihrem Feedback dazu beitragen, dass sich Situationen verbessern? Vielleicht machen Sie immer wieder die Erfahrung, dass andere mit Abwehr, Rechtfertigungen oder Rückzug reagieren. Und vielleicht fragen Sie sich: Wenn Menschen grundsätzlich ehrliches und direktes Feedback schätzen, wieso funktioniert das im Alltag häufig nicht?

In diesem Kurs erfahren Sie, welche Stolpersteine und Fallen gute Feedbacks verhindern. Sie lernen, worauf Sie den Fokus im Gespräch legen können, damit Ihr Feedback zielführend und verbindend sein kann. Sie lernen das Konzept der «Gewaltfreien Kommunikation» kennen und Sie erfahren, wie Sie dieses für sich anwenden können.

Unterstützungsangebot: Kollegialer Austausch als Resonanzraum in der Lehre

Hast du Lust, dich mit Kolleg:innen aus nahen und fernen Bereichen im Haus zu vernetzen und dich auszutauschen? Dann schreibe dich ein bei unserer wachsenden Community! (Siehe Paul-Link unter «Anmeldung».)

Kollegialer Austausch besteht im Kern darin, dass sich Lehrende und Leitungspersonen der Lehre der ZHdK individuell und praxisnah mit Kolleg:innen über Erfahrungen ihrer Tätigkeit austauschen und so einen Resonanzraum für die Lehre pflegen.

Die Arbeit des Bildungsforschers John Hattie zeigt, dass kollegiale Zusammenarbeit zu den wirksamsten Faktoren für erfolgreiches Lernen gehört – und so eine Kultur des gemeinsamen Wachstums entstehen kann.

Das Angebot Kollegialer Austausch unterstützt bei der Vernetzung und der Wahl eines Austausch-Formats, so dass Lehrende und Leitungspersonen Inspiration finden und eine Weiterentwicklung ihrer eigenen Praxis gestalten können. Interessierte werden dabei unterstützt, eine oder mehrere Sequenzen kollegialen Austauschs zu initiieren.

Faculty Visit: ‹Sense Foraging› through Movement Practice. Unterrichtsbesuch im BA Theater

The module RADICAL_CONNECTOR is concerned with the interconnections and communication processes within the body, and of the body with its environment. We address this through generative movement practice with a focus on searching for and becoming aware of the sensorial. This «sense foraging» aims at enhancing perception processes that arguably enable the development of skills considered essential to creative movement practice and improvisation. One of the aims of this approach is to foster a finer sense of relationality and improve the performers’ responsiveness in improvisational tasks.

Deutschsprachige Beschreibung des Faculty Visit: ‹Sinnsuchen› durch Bewegungspraxis. Besuch im Training RADICAL_CONNECTOR im BA Theater: Das Modul RADICAL_CONNECTOR befasst sich mit den Vernetzungen und Kommunikationsprozessen innerhalb des Körpers und zwischen Körpern und Umwelt. Wir befassen uns mit dieser Thematik durch eine generative Bewegungspraxis mit Schwerpunkt auf der Suche nach (und der Bewusstmachung von) Sinneseindrücken. Dieses «sense foraging» zielt auf die Verbesserung von Wahrnehmungsprozessen, die die Entwicklung von Fähigkeiten ermöglichen, die als wesentlich für kreative Praxis und Improvisation gelten. Ein weiteres Ziel dieses Ansatzes ist es, einen feineren Sinn für Relationalität zu entwickeln und die Responsivität der Performenden bei Improvisationsaufgaben zu verbessern.

HDQ Intensivtage

Die Teilnehmenden des Hochschuldidaktischen Pakets haben an den Intensivtagen die Möglichkeit und Zeit, sich zu ihrem didaktischen Projekt auszutauschen und daran weiterzuarbeiten.

Webinar-Reihe: Sinnvoll lernen und lehren mit KI

Die Webinar-Reihe bietet praxisnahe Einblicke in den sinnvollen Einsatz von KI in der Hochschullehre. Gemeinsam werden Tools und Methoden erprobt, kritisch reflektiert und didaktisch diskutiert: vom direkten Erfahrungsaustausch beim Peer Learning Online-Stammtisch über die praktische KI Schreibwerkstatt, einem Tool Deep Dive zum RAG System Google NotebookLM bis hin zum KI-Einsatz beim wissenschaftlichen Arbeiten.