Sie haben in einem früheren Kurs im Umfang von mindestens einem Tag (bei David Rossi oder jemand anderem) das Konzept der «Gewaltfreien Kommunikation» kennengelernt und als hilfreich erlebt. Nun möchten Sie die Grundlagen auffrischen und die Umsetzung anhand von konkreten Beispielen aus dem Alltag üben.
Kompetenzbereich: Learning & Teaching / HDQ
Ehrlich und wertschätzend Feedback geben
Ihnen ist es wichtig, anderen Menschen ehrlich und direkt zu sagen, wenn Sie etwas stört oder wenn Sie Bedenken haben? Möchten Sie mit Ihrem Feedback dazu beitragen, dass sich Situationen verbessern? Vielleicht machen Sie immer wieder die Erfahrung, dass andere mit Abwehr, Rechtfertigungen oder Rückzug reagieren. Und vielleicht fragen Sie sich: Wenn Menschen grundsätzlich ehrliches und direktes Feedback schätzen, wieso funktioniert das im Alltag häufig nicht?
In diesem Kurs erfahren Sie, welche Stolpersteine und Fallen gute Feedbacks verhindern. Sie lernen, worauf Sie den Fokus im Gespräch legen können, damit Ihr Feedback zielführend und verbindend sein kann. Sie lernen das Konzept der «Gewaltfreien Kommunikation» kennen und Sie erfahren, wie Sie dieses für sich anwenden können.
Unterstützungsangebot: Kollegialer Austausch als Resonanzraum in der Lehre
Hast du Lust, dich mit Kolleg:innen aus nahen und fernen Bereichen im Haus zu vernetzen und dich auszutauschen? Dann schreibe dich ein bei unserer wachsenden Community! (Siehe Paul-Link unter «Anmeldung».)
Kollegialer Austausch besteht im Kern darin, dass sich Lehrende und Leitungspersonen der Lehre der ZHdK individuell und praxisnah mit Kolleg:innen über Erfahrungen ihrer Tätigkeit austauschen und so einen Resonanzraum für die Lehre pflegen.
Die Arbeit des Bildungsforschers John Hattie zeigt, dass kollegiale Zusammenarbeit zu den wirksamsten Faktoren für erfolgreiches Lernen gehört – und so eine Kultur des gemeinsamen Wachstums entstehen kann.
Das Angebot Kollegialer Austausch unterstützt bei der Vernetzung und der Wahl eines Austausch-Formats, so dass Lehrende und Leitungspersonen Inspiration finden und eine Weiterentwicklung ihrer eigenen Praxis gestalten können. Interessierte werden dabei unterstützt, eine oder mehrere Sequenzen kollegialen Austauschs zu initiieren.
Faculty Visit: ‹Sense Foraging› through Movement Practice. Unterrichtsbesuch im BA Theater
The module RADICAL_CONNECTOR is concerned with the interconnections and communication processes within the body, and of the body with its environment. We address this through generative movement practice with a focus on searching for and becoming aware of the sensorial. This «sense foraging» aims at enhancing perception processes that arguably enable the development of skills considered essential to creative movement practice and improvisation. One of the aims of this approach is to foster a finer sense of relationality and improve the performers’ responsiveness in improvisational tasks.
Deutschsprachige Beschreibung des Faculty Visit: ‹Sinnsuchen› durch Bewegungspraxis. Besuch im Training RADICAL_CONNECTOR im BA Theater: Das Modul RADICAL_CONNECTOR befasst sich mit den Vernetzungen und Kommunikationsprozessen innerhalb des Körpers und zwischen Körpern und Umwelt. Wir befassen uns mit dieser Thematik durch eine generative Bewegungspraxis mit Schwerpunkt auf der Suche nach (und der Bewusstmachung von) Sinneseindrücken. Dieses «sense foraging» zielt auf die Verbesserung von Wahrnehmungsprozessen, die die Entwicklung von Fähigkeiten ermöglichen, die als wesentlich für kreative Praxis und Improvisation gelten. Ein weiteres Ziel dieses Ansatzes ist es, einen feineren Sinn für Relationalität zu entwickeln und die Responsivität der Performenden bei Improvisationsaufgaben zu verbessern.
HDQ Intensivtage
Die Teilnehmenden des Hochschuldidaktischen Pakets haben an den Intensivtagen die Möglichkeit und Zeit, sich zu ihrem didaktischen Projekt auszutauschen und daran weiterzuarbeiten.
Webinar-Reihe: Digitale Didaktik in den künstlerischen und gestalterischen Disziplinen – «Ko-Kreation»
Die 3-teilige Webinar-Reihe thematisiert Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung im Bildungsbereich. Im Frühlingssemester 2026 steht das Thema «Ko-Kreation» im Fokus und dessen Bedeutung für die Gestaltung von explorativen und partizipativen Lern- und Lehrsettings.
Webinar-Reihe: Sinnvoll lernen und lehren mit KI
Die Webinar-Reihe bietet praxisnahe Einblicke in den sinnvollen Einsatz von KI in der Hochschullehre. Gemeinsam werden Tools und Methoden erprobt, kritisch reflektiert und didaktisch diskutiert: vom direkten Erfahrungsaustausch beim Peer Learning Online-Stammtisch über die praktische KI Schreibwerkstatt, einem Tool Deep Dive zum RAG System Google NotebookLM bis hin zum KI-Einsatz beim wissenschaftlichen Arbeiten.
E-Learning-Angebote: Coaching, Consulting & Custom Workshops
Das Team E-Learning bietet Coaching, Consulting und Workshops passgenau für Lehre, Technologie und phygitale Praxis. Für eine Lehre, die digital denkt, künstlerisch handelt und mutig weiterentwickelt wird. Es bestehen folgende Angebote.
Phygital ist ein aus dem Designkontext stammendes Kunstwort nach der Formel: physisch + digital = phygital. Damit gemeint ist das Zusammenspiel und gegenseitige Sich-Inspirieren von digitalen und physischen Methoden und Techniken, zum Beispiel in einem Lernsetting. Davon unterschieden wird ein «hybrides» Setting, bei dem digitale und analoge Elemente zwar kombiniert werden, diese jedoch parallel existierende Modi des Zugangs bilden, die sich nicht vermischen. Siehe auch → hybride Lehre» und → hybride Räume
Who is Centred? Expanding Pedagogy and Research Workshop
This workshop critically examines how Eurocentrism functions as the dominant epistemological framework in academia, shaping research, pedagogy, and institutional practices. Designed for researchers and lecturers, this session will explore how Eurocentric narratives influence theories, curricula, and methodologies, often marginalizing diverse knowledge systems and perspectives.
Additionally, we will integrate an intersectional feminist lens to analyze how race, gender, class, and other systems of power intersect within Eurocentric academic structures. By engaging with feminist, decolonial, and anti-racist approaches, participants will develop strategies to challenge dominant frameworks and foster inclusive, socially just scholarship and teaching.
Through interactive discussions and practical strategies, participants will gain tools for critically interrogating existing structures, reframing research methodologies, and fostering pedagogical practices that centre diverse voices and knowledge systems.
Agile Didaktik
Agilität stammt aus der Industrie, wird in der ZHdK auf vielen Ebenen vorausgesetzt und wird als Methode der «Strukturierung von Offenheit» für immer mehr Felder interessant, so auch für die Bildung.
Wie verträgt sich Prozessoffenheit mit vorgegebenen Lernzielen und Lerninhalten? Welche Anforderungen stellt das an Lehrende, welche an Lernende? Welche besonderen Potenziale könnte agile Didaktik für das Feld der Künste haben? Ergeben sich Vorteile für den Umgang mit individualisierten Studienverläufen, heterogenen Studierendengruppen, Motivationsfragen, Überforderungssituationen, Produktivphasen?