Coaching in künstlerischen Lehr-Lernprozessen: Studierende individuell begleiten und beraten

Das Begleiten künstlerischer und gestalterischer Prozesse wird dann besonders anspruchsvoll, wenn man als Lehrende/r den Anspruch hat, dem kreativen Potenzial der Studierenden Raum zu geben. Im Workshop werden Vorgehensweisen und Methoden vorgestellt, diskutiert und trainiert, die ein nicht-direktives, fragegeleitetes Coaching ermöglichen. Es gilt u.a. zu unterscheiden zwischen der Vermittlung von Fachwissen und technischem Support (So macht man das …) und der wertschätzenden Beratung bei gestalterischen Entscheidungen (Was hast du dir überlegt?). Zentral ist neben dem Nachvollzug der gestalterischen Absichten der Studierenden die Begleitung/Unterstützung bei der Präzisierung ihrer Ideen.

Schlüsselkonzepte Kollaboration

Heute in der Lehre mit Studierenden und unter Studierenden auf Augenhöhe zusammenzuarbeiten erfordert eine Verschiebung von Rahmenbedingungen, eine Klärung von Rollen, grundlegende Konzepte der Zusammenarbeit und Methoden, mit denen sich besondere Herausforderungen der Kollaboration meistern lassen.

In Peer-Learning-Modellen und in Praxen des Commoning zeigen sich Herausforderungen besonders deutlich. Sie sind Schlüsselkonzepte für aktuelle Kollaborationsfragen und können diese auf unterschiedlichen Ebenen inspirieren sowie greifbar und bearbeitbar machen.

Die Ansätze in diesem Webinar behandeln sowohl Zusammenarbeit onsite als auch online in «distant creative collaboration». Alle Methoden und Werkzeuge, die während des Webinars vorgestellt werden, können direkt in unterschiedlichen Bildungs- und Lernumgebungskontexten eingesetzt werden.

Einstieg in die Hochschuldidaktik. Kernkonzepte, Beispiele, Anwendung und Reflexion

Alle die, die die ersten eigenen Lehrveranstaltungen planen, stehen oft vor einer Fülle von Möglichkeiten und verfügen noch über wenig Orientierungspunkte, die helfen, eine Lehrveranstaltung zu konzipieren.
Die Workshopreihe stellt Kernkonzepte vor, die einen Einstieg in die Lehrveranstaltungskonzeption erleichtern. Sie richtet sich primär an Hochschulangehörige mit wenig oder ohne eine eigene Unterrichtserfahrung und bietet Gelegenheit, wesentliche hochschuldidaktische Themen an Beispielen kennenzulernen und ihre Anwendung im eigenen Themenbereich zu diskutieren und zu reflektieren.

Repetition und Training: Feedback geben mit gewaltfreier Kommunikation

Sie haben in einem früheren Kurs im Umfang von mindestens einem Tag (bei David Rossi oder jemand anderem) das Konzept der «Gewaltfreien Kommunikation» kennengelernt und als hilfreich erlebt. Nun möchten Sie die Grundlagen auffrischen und die Umsetzung anhand von konkreten Beispielen aus dem Alltag üben.

Design Thinking als co-kreative Arbeitstechnik

Design Thinking ist eine geeignete Methode für co-kreatives Zusammenarbeiten auf Augenhöhe. Sie eignet sich auch besonders für Projektarbeiten und für das gemeinsame Wirken an der ZHdK. In diesem Grundlagenkurs skizzieren wir theoretische Hintergründe, zeigen Praxisbeispiele und erproben hands-on einen Prozessdurchlauf.

Ehrlich und wertschätzend Feedback geben

Ihnen ist es wichtig, anderen Menschen ehrlich und direkt zu sagen, wenn Sie etwas stört oder wenn Sie Bedenken haben? Möchten Sie mit Ihrem Feedback dazu beitragen, dass sich Situationen verbessern? Vielleicht machen Sie immer wieder die Erfahrung, dass andere mit Abwehr, Rechtfertigungen oder Rückzug reagieren. Und vielleicht fragen Sie sich: Wenn Menschen grundsätzlich ehrliches und direktes Feedback schätzen, wieso funktioniert das im Alltag häufig nicht?

In diesem Kurs erfahren Sie, welche Stolpersteine und Fallen gute Feedbacks verhindern. Sie lernen, worauf Sie den Fokus im Gespräch legen können, damit Ihr Feedback zielführend und verbindend sein kann. Sie lernen das Konzept der «Gewaltfreien Kommunikation» kennen und Sie erfahren, wie Sie dieses für sich anwenden können.

Kolloquium: Hochschuldidaktische Qualifikation Kollaboratives Format für das Hochschuldidaktische Qualifikationspaket

Kolloquium: Hochschuldidaktische Qualifikation
Kollaboratives Format für das Hochschuldidaktische Qualifikationspaket

Der Erwerb des Faculty Visit Package führt zu einer hochschuldidaktischen Qualifikation. Dieses Kolloquium bietet den Teilnehmenden die Möglichkeit, die Arbeit an ihren didaktischen Projekten im Rahmen des Faculty Visit Package vorzustellen, zu diskutieren, Partnerinnen und Partner für die Projekte zu finden und offene Fragen zu klären. Im Kolloquium können ausserdem individuelle Fragestellungen zu den Themen des Methodenworkshops „Einführung in die Hochschuldidaktik“ bearbeitet werden. Interessierte, die aktuell noch nicht an ihrer Qualifikation arbeiten, erhalten einen Einblick in die Arbeitsweisen und Themen der hochschuldidaktischen Qualifikation.

Coachingangebot: «Feedbackkultur entwickeln» für Studiengänge, Vertiefungen & Lehrende  

Der Aufbau sowie die regelmässige Pflege einer Feedbackkultur und deren Gestaltung gehören in Unterrichtspraxen der ZHdK zu den zentralen Elementen der Unterrichtsentwicklung. Das Coachingangebot «Feedbackkultur entwickeln» bietet Unterstützung bei der Weiterentwicklung der Feedbackkultur in kreativen Prozessen an.

Grundfragen für das Coaching:

  • Welche Fragen gibt es zur Feedbackkultur?
  • Welche Ziele sollen damit umgesetzt werden?
  • Welche Rahmenbedingungen sind gegeben?

Das Coaching baut auf Erfahrungen aus der ZHdK bei der Entwicklung von Feedbackkultur auf und integriert wegweisende externe Feedbackmethoden für künstlerisches Arbeiten.

Staff Mobility: Mitarbeitenden- und Dozierendenmobilität (Job Shadowing/Teaching)

Im Rahmen des Swiss-European Mobility Programme (SEMP) ist es für Hochschulpersonal und Lehrkräfte möglich, einen Austausch von kurzer Dauer im Ausland an einer Partnerhochschule zu absolvieren. Dabei geht es vor allem um Fortbildung (Job-Shadowing, kurze Phasen der Mitarbeit oder Teilnahme an Workshops) oder um Lehraufträge. Das Mobility Office steht euch auch beratend zur Seite und kann je nach Bereich auch Empfehlungen abgeben.