In dieser Weiterbildung setzen wir uns mit dem neuen ZHdK-Kodex als Orientierung für eine diversitätssensible Hochschulkultur auseinander und beleuchten seine Bedeutung für unterschiedliche Arbeitsbereiche innerhalb der Hochschule.
Die Teilnehmenden befassen sich mit Fragestellungen, die sich aus dem Kodex für ihre jeweiligen Tätigkeitsfelder ergeben. Aufbauend auf praxisnahen Beispielen aus unterschiedlichen Bereichen der ZHdK sowie aus anderen Institutionen werden mögliche Zugänge zur Umsetzung diskutiert und auf verschiedene Kontexte – von Lehre über Administration bis hin zu Serviceleistungen – übertragen. Darüber hinaus werden Aspekte eines respektvollen und verantwortungsvollen Miteinanders aufgegriffen, insbesondere im Hinblick auf Integritätsschutz, Diversität und Zugehörigkeit sowie auf Bedingungen, die das psychische Wohlbefinden von Hochschulangehörigen beeinflussen.
Die Teilnehmenden reflektieren ihre Rolle und Verantwortung im Rahmen des fortlaufenden institutionellen Kulturprozesses. Sie erhalten Inputs und Tipps und entwickeln erste Ansätze für eine schrittweise Verwirklichung im Hochschulalltag.
Der Kodex dient dabei als verbindlicher Referenzrahmen, der bestehende Entwicklungen aufgreift und weiterführt und Orientierung für konkrete nächste Schritte bietet.
Unter anderem werden folgende Fragen aufgegriffen: Welche Bedeutung hat der Kodex für meine eigene Rolle und meinen Arbeitsbereich? Wo ergeben sich konkrete Anknüpfungspunkte im Alltag? Wie kann eine schrittweise Verwirklichung im Rahmen bestehender bzw. zukünftiger Strukturen gelingen? Wie gehe ich mit Unsicherheiten und Spannungsfeldern in diesem Kulturprozess um?