Gelingende Kooperation ist die Verknüpfung aus Haltung und Methode.
Kooperation gelingt nicht von selbst, schon gar nicht mit Personen aus anderen Kontexten. Kooperation entsteht, wo Menschen sich mit ihrer Haltung, ihrer Aufmerksamkeit und passenden Methoden aufeinander beziehen.
Bei wachsenden Ansprüchen an den Umgang mit Diversität und Differenz in unseren Zusammenarbeitsformen schafft dieser Kurs methodische Grundlagen zur Gestaltung von Kooperation und Verständigung.
Ausgehend von den Grundgedanken der Themenzentrierten Interaktion (TZI) erkunden wir, was gelingende Kooperation fördert: geklärte eigene Interessen, eine klare innere Haltung, ein achtsamer Blick auf das Miteinander, realistische und realisierbare Ziele und Methoden, die Beteiligung, Verantwortung und gemeinsame Orientierung stärken. Wo alles zusammenkommt, kann Kooperation tragfähig werden — und sogar Lust machen.
Die Methode ist für die Gestaltung der Zusammenarbeit im Unterricht ebenso gut einsetzbar wie für die Zusammenarbeit in Teams, übergreifenden Gremien oder Arbeitsgruppen.
Der Kurs verbindet persönliche Reflexion, erfahrungsorientiertes Lernen und die Arbeit an konkreten Situationen. Gemeinsam betrachten wir Dynamiken in Gruppen und Teams, Rollen, Erwartungen, Spannungen und Ressourcen. Dabei werden Möglichkeiten erprobt, wie Kooperation bewusster initiiert, begleitet und gestaltet werden kann.