Neurodivergenz im Hochschulkontext

In der heutigen Diskussion über Inklusion und Vielfalt im Bildungswesen taucht häufig der Begriff «Neurodiversität» auf. Der Begriff «neurodivergent» beschreibt Menschen, deren kognitive Funktionen von denjenigen abweichen, die wir innerhalb der Norm betrachten (neurotypisch). Neurodivergente Zustände umfassen etwa Autismus, Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS), Dyslexie und andere.

Der erlebnisorientierte Workshop hat zum Ziel, ein Verständnis für «Neurodivergenz» zu erlangen und einen adäquaten Umgang mit Studierenden im Hochschulsetting, die neurodivergentes Verhalten zeigen, zu finden.

Gesprächsführung für Führungspersonen: konstruktiv und zielführend verhandeln

In diesem Workshop widmen wir uns dem Verhandlungscharakter von Gesprächsführungen aus Sicht von Führungspersonen. Bei vielen Gesprächen, die wir führen, handelt es sich um offene oder versteckte Verhandlungssituationen. Dabei werfen wir folgende Fragen auf: Wie erkennen wir, dass es sich überhaupt um eine Verhandlung handelt? Wie gestalten wir ein Gespräch zu schwierigen Themen oder zu kritischen Rückmeldungen an Mitarbeitende? Wie führen wir Gespräche konstruktiv zielführend? Es kann sich beispielsweise um die Verteilung von Ressourcen oder Aufgaben handeln, um ein Mitarbeitendengespräch, um die Gestaltung eines Lehrgangs oder Aushandlung von teaminternen Abläufen. Auf der Basis des Harvard Konzepts erarbeiten wir Grundlagen für zukünftige Gesprächsführungen.

Die Geschichte der Künste und des Designs als Fachhochschulausbildung in der Schweiz

Bis Ende der 1990er-Jahre war das Bildungswesen in der Schweiz sehr zersplittert und wenig geregelt. Der Bund war zuständig für die Berufsausbildung in Gewerbe und Industrie sowie der Ausbildung in Gestaltung. Die anderen Bereiche waren Sache der einzelnen Kantone. Für die Ausbildung der Künste und deren Regelung fühlte sich auf nationaler Ebene niemand verantwortlich.

Mit der ab den 1990er Jahren immer stärkeren Vernetzung der schweizerischen Wirtschaft mit Europa wuchs die Einsicht, dass auch unser Bildungssystem angepasst – europakompatibel – werden muss. Dies war der Ausgangspunkt für Reformen die u.a. zu einem zweiten Hochschultypus führten: den Fachhochschulen. Für die Künste und das Design, aber auch andere Bildungszweige, die nicht gesamtschweizerisch geregelt und anerkannt waren wie z.B. Gesundheitsberufe, Soziale Arbeit, hiess dies, eigene Vorstellungen für die Integration ins ‹offizielle› Bildungssystem zu entwickeln und diese auf politischer Ebene zu vertreten.

In diesem Workshop blicken wir auf diese Entwicklung zurück, um aktuelle Handlungsfelder und Herausforderungen besser zu verstehen und mit historischem Gespür anzugehen.

Präsentieren vor Gremien: Überzeugend auftreten und die eigenen Ziele erreichen

In der akademischen Selbstverwaltung ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit in Gremien an der Tagesordnung. Damit diese Zusammenarbeit fruchtbar wird, braucht es die Fähigkeit aller Beteiligten zielorientiert und adressat:innengerecht Inhalte kommunizieren und präsentieren zu können. Dabei folgen Präsentationen in Gremien einer anderen Logik als Lehr- oder Forschungspräsentationen.

Der Schwerpunkt in diesem Workshop liegt einerseits auf der sinnvollen Strukturierung und Reduzierung von komplexen Inhalten und andererseits auf der persönlichen Auftrittskompetenz der Teilnehmenden. Dabei wird an einer konkreten Präsentation gearbeitet und diese auch in Kurzpräsentationen dargeboten. So lernen die Teilnehmenden ihre Stärken und Schwächen bei der Vorbereitung und Durchführung von Präsentationen einschätzen und reflektieren Strategien zur Weiterentwicklung der eigenen Auftrittskompetenz.

Diversität und diskriminierungssensible Lehre in Leitungspositionen fördern: mit einem rassismuskritischen Fokus 

Was bedeutet Diversität als Prävention und Intervention gegen institutionelle Diskriminierung? Wie kann ich als Leitungsperson dazu beitragen, dass Mitarbeitende und Studierende Diversität aktiv gestalten und eine diskriminierungsarme Lehr- und Lernumgebung entwickeln können? Wie unterstütze ich eine Hochschulkultur, die für alle Beteiligten wertschätzend und fördernd erlebt wird? Wie kann ich das Erlernte für meine Praxis fruchtbar machen und bestehende Orientierungshilfen nutzen?  

Dieser Workshop bietet ein Grundverständnis von Diversität als Prävention und Intervention gegen Diskriminierung. Die Auseinandersetzung mit der Thematik erfolgt durch Selbstreflexion und einem intensiven Austausch über Diversität in der Hochschule und Lehre.  

Die diskriminierungskritische Diversitätsarbeit der Workshop-Leitung basiert auf einer intersektionalen Perspektive und betrachtet das Zusammenspiel verschiedener Diskriminierungsformen.  

«Digital Confidence 2023»: Workshop-Reihe für Personen mit Führungsaufgaben

Das Weiterbildungsangebot Digital Confidence richtet sich an dich als Person mit Führungsaufgaben. Du bist beispielsweise ATP Team- oder Studienbereichsleitende:r oder führst lateral Personen in einem Projekt. Während einem Jahr finden sieben Veranstaltungen statt. Dabei erhältst du Inputs zur angewandten Führung, du kannst Neues ausprobieren, Bestehendes reflektieren und dich mit deinen Peers austauschen. Hier sind Infos und Ausschreibung.

Der Anmeldeschluss ist abgelaufen. Bei Interesse an einer Teilnahme, melde dich direkt bei Stefan Kreysler.

Mitarbeitenden- und Dozierendenmobilität (Job Shadowing/Teaching)

Im Rahmen des Swiss-European Mobility Programme (SEMP) ist es für Hochschulpersonal und Lehrkräfte möglich, einen Austausch von kurzer Dauer im Ausland an einer Partnerhochschule zu absolvieren. Dabei geht es vor allem um Fortbildung (Job-Shadowing, kurze Phasen der Mitarbeit oder Teilnahme an Workshops) oder um Lehraufträge.

Führen an der ZHdK: Aktiv, ergebnisorientiert und partizipativ Einfluss nehmen

In Matrixorganisationen wie der ZHdK werden in vielen Positionen Führungsaufgaben wahrgenommen, sei es in der direkten Linienführung oder lateral in Projekten, Stabsaufgaben und anderen Bereichen.
Innerhalb der Leitvorstellung eines aktiven, ergebnisorientierten und partizipativen Führungsstils gleichen sich dabei die Herausforderungen: Es geht darum, Menschen dafür zu gewinnen, ihre persönlichen Fähigkeiten in den Dienst der gemeinsamen Ziele und Aufgaben zu stellen. In diesem Seminar werden sowohl das dafür notwendige Mindset als auch praxisorientierte Methoden diskutiert.

Angebote Zentrum Weiterbildung ZHdK

Das Zentrum Weiterbildung der ZHdK umfasst ein vielseitiges Weiterbildungsangebot in den Bereichen Design, Musik, Theater und Vermittlung, das auch für Mitarbeitende der ZHdK attraktiv ist. Einige Weiterbildungen wie der «CAS Digitale Lern- und Lehrkulturen» oder «Educational Encounter» richten sich an Lehrende. Zudem bieten die Summer und Winter School allen Mitarbeitenden kompakte, kombinierbare und praxisnahe Kurse zu aktuellen Tendenzen in den Künsten, der Vermittlung und dem Design.

Anmeldungen für Angebote des ZHdK Zentrum Weiterbildung (ZWB) müssen über das Online-Anmeldetool ONLA erfolgen.

Weiterbildungsangebot Kanton Zürich

Das Personalamt und das Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Zürich bieten für Mitarbeitende der öffentlichen Verwaltung und deren angegliederte externe Organisationen ein vielseitiges Weiterbildungsangebot an. Das Kursangebot umfasst vor allem die Themenbereiche Führung, Projektmanagement, Informatik / Tools, Verwaltung / Public Management, Selbstmanagement, Selbstführung, Arbeitsmethoden / Technik, Kommunikation / Auftritt, Konfliktmanagement, Entwicklung und Gesundheit.