Die Teilnehmenden des Hochschuldidaktischen Pakets haben an den Intensivtagen die Möglichkeit und Zeit, sich zu ihrem didaktischen Projekt auszutauschen und daran weiterzuarbeiten.
Zielpublikum: Lehrende
Webinar-Reihe: Digitale Didaktik in den künstlerischen und gestalterischen Disziplinen – «Ko-Kreation»
Die 3-teilige Webinar-Reihe thematisiert Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung im Bildungsbereich. Im Frühlingssemester 2026 steht das Thema «Ko-Kreation» im Fokus und dessen Bedeutung für die Gestaltung von explorativen und partizipativen Lern- und Lehrsettings.
Webinar-Reihe: Sinnvoll lernen und lehren mit KI
Die Webinar-Reihe bietet praxisnahe Einblicke in den sinnvollen Einsatz von KI in der Hochschullehre. Gemeinsam werden Tools und Methoden erprobt, kritisch reflektiert und didaktisch diskutiert: vom direkten Erfahrungsaustausch beim Peer Learning Online-Stammtisch über die praktische KI Schreibwerkstatt, einem Tool Deep Dive zum RAG System Google NotebookLM bis hin zum KI-Einsatz beim wissenschaftlichen Arbeiten.
E-Learning-Angebote: Coaching, Consulting & Custom Workshops
Das Team E-Learning bietet Coaching, Consulting und Workshops passgenau für Lehre, Technologie und phygitale Praxis. Für eine Lehre, die digital denkt, künstlerisch handelt und mutig weiterentwickelt wird. Es bestehen folgende Angebote.
Phygital ist ein aus dem Designkontext stammendes Kunstwort nach der Formel: physisch + digital = phygital. Damit gemeint ist das Zusammenspiel und gegenseitige Sich-Inspirieren von digitalen und physischen Methoden und Techniken, zum Beispiel in einem Lernsetting. Davon unterschieden wird ein «hybrides» Setting, bei dem digitale und analoge Elemente zwar kombiniert werden, diese jedoch parallel existierende Modi des Zugangs bilden, die sich nicht vermischen. Siehe auch → hybride Lehre» und → hybride Räume
[abgesagt]Who is Centred? Expanding Pedagogy and Research Workshop
This workshop critically examines how Eurocentrism functions as the dominant epistemological framework in academia, shaping research, pedagogy, and institutional practices. Designed for researchers and lecturers, this session will explore how Eurocentric narratives influence theories, curricula, and methodologies, often marginalizing diverse knowledge systems and perspectives.
Additionally, we will integrate an intersectional feminist lens to analyze how race, gender, class, and other systems of power intersect within Eurocentric academic structures. By engaging with feminist, decolonial, and anti-racist approaches, participants will develop strategies to challenge dominant frameworks and foster inclusive, socially just scholarship and teaching.
Through interactive discussions and practical strategies, participants will gain tools for critically interrogating existing structures, reframing research methodologies, and fostering pedagogical practices that centre diverse voices and knowledge systems.
Agile Didaktik
Agilität stammt aus der Industrie, wird in der ZHdK auf vielen Ebenen vorausgesetzt und wird als Methode der «Strukturierung von Offenheit» für immer mehr Felder interessant, so auch für die Bildung.
Wie verträgt sich Prozessoffenheit mit vorgegebenen Lernzielen und Lerninhalten? Welche Anforderungen stellt das an Lehrende, welche an Lernende? Welche besonderen Potenziale könnte agile Didaktik für das Feld der Künste haben? Ergeben sich Vorteile für den Umgang mit individualisierten Studienverläufen, heterogenen Studierendengruppen, Motivationsfragen, Überforderungssituationen, Produktivphasen?
Heterogene Gruppen unterrichten
An der ZHdK haben die Studierenden zunehmend die Möglichkeit, inhaltliche Schwerpunkte und Studienverläufe selbst zu wählen. Daher und aus weiteren Gründen arbeiten Dozierende mit immer heterogeneren Gruppen. Wenn die Ausgangsniveaus, die Lernstile und die Vorstellungen der Studierenden sehr divers sind und dennoch gemeinsame Ziele verfolgt werden sollen, ist ein Überdenken des Vorgehens im Unterricht gefragt. Welche Ansätze gibt es in künstlerischen Disziplinen und in der Didaktik, um die mit der wachsenden Heterogenität verbundenen Probleme nicht nur zu lösen, sondern sie als Chance für Lernerfolge zu begreifen? Der Methodenworkshop untersucht das Themenfeld mit Beispielen und Fragestellungen aus verschiedenen Departementen der ZHdK.
Neurodiversität und Inklusion in der Lehre: den Nachteilsausgleich umsetzen
Seit Mitte 2024 besteht die Richtlinie «Nachteilsausgleich im Studium» an der ZHdK. Wie genau kann diese im Einzelfall ausgestaltet werden? Was nützt den Studierenden? Wie lässt sich die etwaige Ungleichbehandlung in der Lehre gegenüber anderen Studierenden transparent machen und glaubwürdig vertreten? Die Fachärztin Helene Haker verfügt über Wissen aus der medizinischen Forschung wie auch Erfahrung in der Beratung von Bildungsinstitutionen. Patricia Felber stellt die Herausforderungen vonseiten der Fachstelle Gleichstellung & Diversity vor. Der Workshop bietet die Gelegenheit, eigene Fälle mitzubringen und an ihnen diese und weitere Fragen zum Umsetzen des Nachteilsausgleichs für mehr Inklusivität zu besprechen.
Neurodiversität und Inklusion in der Lehre: den Nachteilsausgleich umsetzen
Seit Mitte 2024 besteht die Richtlinie «Nachteilsausgleich im Studium» an der ZHdK. Wie genau kann diese im Einzelfall ausgestaltet werden? Was nützt den Studierenden? Wie lässt sich die etwaige Ungleichbehandlung in der Lehre gegenüber anderen Studierenden transparent machen und glaubwürdig vertreten? Die Fachärztin Helene Haker verfügt über Wissen aus der medizinischen Forschung wie auch Erfahrung in der Beratung von Bildungsinstitutionen. Patricia Felber stellt die Herausforderungen vonseiten der Fachstelle Gleichstellung & Diversity vor. Der Workshop bietet die Gelegenheit, eigene Fälle mitzubringen und an ihnen diese und weitere Fragen zum Umsetzen des Nachteilsausgleichs für mehr Inklusivität zu besprechen.
Praxiskurs zu Coaching in künstlerischen Lehr-Lernprozessen: Studierende individuell begleiten und beraten
Das Begleiten künstlerischer und gestalterischer Prozesse wird dann besonders anspruchsvoll, wenn man als Lehrende:r den Anspruch hat, dem kreativen Potenzial der Studierenden Raum zu geben. Im Seminar werden Vorgehensweisen und Methoden vorgestellt, diskutiert und trainiert, die ein nicht-direktives, fragegeleitetes Coaching ermöglichen. Es gilt u.a. zu unterscheiden zwischen der Vermittlung von Fachwissen und technischem Support (So macht man das …) und der wertschätzenden Beratung bei gestalterischen Entscheidungen (Was hast du dir überlegt?). Zentral ist neben dem Nachvollzug der gestalterischen Absichten der Studierenden die Unterstützung bei der Präzisierung ihrer Ideen.