Praxiskurs zu Coaching in künstlerischen Lehr-Lernprozessen: Studierende individuell begleiten und beraten

Das Begleiten künstlerischer und gestalterischer Prozesse wird dann besonders anspruchsvoll, wenn man als Lehrende:r den Anspruch hat, dem kreativen Potenzial der Studierenden Raum zu geben. Im Seminar werden Vorgehensweisen und Methoden vorgestellt, diskutiert und trainiert, die ein nicht-direktives, fragegeleitetes Coaching ermöglichen. Es gilt u.a. zu unterscheiden zwischen der Vermittlung von Fachwissen und technischem Support (So macht man das …) und der wertschätzenden Beratung bei gestalterischen Entscheidungen (Was hast du dir überlegt?). Zentral ist neben dem Nachvollzug der gestalterischen Absichten der Studierenden die Unterstützung bei der Präzisierung ihrer Ideen.

Tag des Lernens:Lehrens 2026: Minor-Reflexion

Der Tag des Lernens:Lehrens dient dem Austausch über aktuelle Themen des Lernens:Lehrens an der ZHdK und darüber hinaus. Er wird einmal jährlich vom Dossier Learning & Teaching (Prorektorat Bildung, Name gilt ab Sommer 2026) organisiert.

Einstieg in die Hochschuldidaktik. Kernkonzepte, Beispiele, Anwendung und Reflexion

Alle die, die die ersten eigenen Lehrveranstaltungen planen, stehen oft vor einer Fülle von Möglichkeiten und verfügen noch über wenig Orientierungspunkte, die helfen, eine Lehrveranstaltung zu konzipieren.
Die Workshopreihe stellt Kernkonzepte vor, die einen Einstieg in die Lehrveranstaltungskonzeption erleichtern. Sie richtet sich primär an Hochschulangehörige mit wenig oder ohne eine eigene Unterrichtserfahrung und bietet Gelegenheit, wesentliche hochschuldidaktische Themen an Beispielen kennenzulernen und ihre Anwendung im eigenen Themenbereich zu diskutieren und zu reflektieren.

Konstruktivistische Didaktik – Lehren und Lernen im Zeitalter von KI kritisch diskutiert

Der radikale Konstruktivismus hat um die Jahrtausendwende Lehrende mit seiner Kritik an der Didaktik irritiert und herausgefordert. Er bestreitet den Zugang zu einer beobachterunabhängigen Realität – Wissen wird vom denkenden Subjekt aktiv aufgebaut. Was bedeutet dies für die Gestaltung hochschulischer Lehr-Lernprozesse – insbesondere im aktuellen Kontext, der zunehmend durch generative KI geprägt ist? Ausgehend von Thesen zum Lehren und Lernen aus konstruktivistischer Sicht diskutieren wir konkrete Unterrichtskonzeptionen und befragen sie auf ihre zugrunde liegenden Werte:

  • Wie begegnen wir Fragen von Macht und Verantwortung im Lernprozess?
  • Ist Lernen eine zielorientierte Aktivität und wer setzt die Ziele? 
  • Wo bleibt das Wissen im hochschulischen Lernprozess?
  • Wie ist mit unterschiedlichen Erwartungen der Studierenden umzugehen und wie begleiten wir sie?
  • Was sind produktive Zugänge zur Beurteilung und Zertifizierung?

Diversitätssensible Hochschulkultur

Dieser Workshop bietet ein Grundverständnis von Diversität, verstanden als Prävention und Intervention gegen Diskriminierung. Der Workshop entwickelt dazu ein Konzept der Zugehörigkeit als Voraussetzung für kreative, kollaborative und verantwortungsvolle Praxis in Forschung, Lehre und Gestaltung. Die Auseinandersetzung mit der Thematik ist spezifisch für den Hochschulkontext ausformuliert.

Unter anderem werden folgende Fragen aufgegriffen: Für welche Aspekte meiner Praxis ist die Auseinandersetzung mit Diversitätsfragen relevant? Wie kann ich das Erlernte für meine Praxis fruchtbar machen und bestehende Orientierungshilfen nutzen?

Die diskriminierungskritische Diversitätsarbeit der Workshop-Leitung basiert auf einer intersektionalen Perspektive und betrachtet das Zusammenspiel unterschiedlicher Diskriminierungsformen.

Listening, responding and thinking-with: Auditive feedback models in peer-based teaching formats

The lecture explores feedback culture as a core element of teaching and learning across a wide range of artistic disciplines, contexts, and didactic formats. Drawing on insights from artistic research and arts pedagogy—particularly practices developed at the Rhythmic Music Conservatory in Copenhagen – it investigates how the interplay between presentational formats and attentive feedback can support peer-based learning, critical thinking, and artistic development. The lecture will present concrete examples and approaches, while also addressing broader aspects of cultivating a sound learning environment and feedback culture – both between teachers and students and among peers.

The full-day workshop offers hands-on insight into feedback as a central didactic tool in higher music education. Drawing on practices developed at the Rhythmic Music Conservatory in Copenhagen, we explore how presentational formats and active, critical listening can support peer-based learning and artistic development. Participants will be introduced to a range of auditive feedback models tailored to diverse musical practices and aesthetics, including strategies for facilitating peer-to-peer sessions, structuring group reflections, and navigating differentiated evaluation criteria. The workshop also introduces RMC’s approach to the main course, Artistic Development Work, rooted in the Scandinavian notion of Artistic Research, where the sharing of artistic practices and processes becomes a key site for feedback, dialogue, reflection, and knowledge making between students and teachers. 

Faculty Visit: Unterrichtsbesuch im Minor «Kreatives Schreiben»

Welche Methoden eignen sich für die Vermittlung von Grundlagen beim Storytelling? Die Teilnehmenden besuchen gemeinsam den Unterricht im Minor „Kreatives Schreiben“. Sie spiegeln die Beobachtung im Unterricht und die Fragestellung der gastgebenden Dozierenden mit ihren eigenen Lehrerfahrungen im direkten Anschluss an den Unterricht.

Heterogenität, Differenz und Lernatmosphäre

Dieser Workshop befasst sich mit grundlegenden Aspekten einer diversitätssensiblen Lehr- und Lernkultur. Im Fokus stehen die Reflexion der eigenen Rolle als lehrende Person im Umgang mit Heterogenität und Differenz sowie die Auseinandersetzung mit Fragen von Zugehörigkeit. Der Workshop ist geeignet für den Einstieg in die eigene Lehre.

Unter anderem werden folgende Fragen aufgegriffen: In welchen Aufgabenbereichen sind Fragen zu Heterogenität und Differenz relevant? Wie gehe ich mit Spannungsfeldern um? Wie kann ich eine Lernumgebung schaffen, die Zugehörigkeit stärkt?

Die Teilnehmenden setzen sich mit verinnerlichten Denkmustern auseinander und entwickeln Ansätze für eine diskriminierungskritische Gestaltung von Lernatmosphären im Hochschulkontext.

Die diskriminierungskritische Diversitätsarbeit der Workshop-Leitung basiert auf einer intersektionalen Perspektive und betrachtet das Zusammenspiel verschiedener Diskriminierungsformen.

Sinnvoll lernen und lehren mit KI

Die Workshop-Reihe bietet praxisnahe Einblicke in den sinnvollen Einsatz von KI in der Hochschullehre. Gemeinsam werden Tools erprobt, kritisch reflektiert und didaktisch diskutiert: von sokratischen Systembots über KI-gestütztes Schreiben und Recherchieren bis hin zu einem Überblick über aktuelle KI-Anwendungen im Unterricht.

Einführung in Technik, Tools & Plattformen für die Lehre

Pünktlich zum Semesterstart veranstaltet das E-Learning zwei Einführungstage mit diversen Workshops (online und hybrid) rund um die Technik, Tools und Plattformen für die Lehre: Beamer, Drucken, Videotutorials, Miro & PAUL. Davon ist ein Tag speziell für ZHdK-Dozierende.